Über mich
Mein Name ist Robin, zarte 30 Jahre jung und seit fast schon 15 Jahren mit Motorrädern unterwegs. Was zunächst als erster Schritt in die Selbstständigkeit begann endete Jahre später in meiner größten Leidenschaft - dem Reisen mit dem Motorrad. Angefangen mit der Yamaha YBR 125 Division meines Bruders habe ich mittlerweile ein Stück deutscher Ingenieurskunst als meine Wegbegleiterin. Eine R 1200 GS aus dem Jahre 2008 - ich nenne sie liebevoll "Bismarck". Im Rahmen geistiger Umnachtung habe ich mir im Januar 2025 für Nordafrika noch ein leichteres Motorrad zugelegt - eine F 650 GS aus 2002 namens "Dune".
Bismarck
Eine R 1200 GS aus dem Baujahr 2008. Mit knapp über 40.000km von einem netten Herren erworben, den man als klassischen "GS Fahrer" bezeichnen würde. Ein Mann fortgeschritteneren Alters, vollausgestattete GS, ein top Zustand, kein Kratzer an der Maschine nach fast 11 Jahren. Im Dezember 2019 war es dann soweit und ich habe das Motorrad aus seiner gehüteten Garage entführt und es seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt - dem Enduroreisen. Mittlerweile ist die Bismarck gezeichnet von zahllosen Kilometern durch fremde Länder auf und abseits der Straßen. Gezeichnet von Erfahrungen, Begegnungen und Erinnerungen. Der vorherige Besitzer hätte sie mir vermutlich nie verkauft, wenn er gewusst hätte, was ich damit anstelle.
Dune
Auch wenn ich meine Bismarck niemals gegen ein anderes Motorrad tauschen werde bin ich mir natürlich auch der Nachteile bewusst. Im Fall der Bismarck hat sie einfach ein paar Kilogramm zu viel auf den Rippen. Grundsätzlich steht ihr das super gut, aber für einen Trip durch Nordafrika, um ein bisschen "Rallye Paris-Dakar" Luft zu schnuppern, war sie mir doch zu schwer. Und um aus Trotz und Uneinsichtigkeit die Bismarck dort wortwörtlich "in den Sand zu setzen" war sie mir natürlich viel zu sehr ans Herz gewachsen. Hierfür habe ich mir dann Dune gekauft - eine F 650 GS aus dem Jahr 2002 mit gerade mal 20550km. Ein quasi jungfräulicher 1 Zylinder-4 Takt Rotaxmotor, der sich bereits in der Rallye Paris-Dakar bewährt hat. Dune wurde von den Vorbesitzern ähnlich gut behandelt wie die Bismarck - dann kam ich. Nach noch nicht mal 10.000km mehr auf dem Tacho sieht der Bock aus als hätte er sowohl den Süd- als auch Nordpol gesehen. Nichtsdestotrotz tuckert der Motor fröhlich vor sich hin, bereitet mir ein Grinsen im Gesicht und entschleunigt eine Reise auf eine angenehme Art.